Es ist offiziell: Die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) bringen das (meiner Meinung nach) schönste Disney-Musical aller Zeiten – Die Schöne und das Biest – zurück in meine Stadt! Ab Herbst 2026 wird das Raimund Theater wieder zum Schloss des Biests. Der Vorverkauf ist bereits gestartet – also, wenn ihr so ungeduldig seid wie ich, wisst ihr, was zu tun ist!
Ihr wisst vielleicht, ich bin ein riesiger Fan von Alan Menken. Er ist einfach einer der erfolgreichsten Musicalkomponisten unserer Zeit. Dass wir seine Musik bald wieder live mit dem grandiosen VBW-Orchester hören dürfen, ist für mich ein wahres Geschenk. Die Show basiert auf dem weltberühmten Disney-Animationsfilm, der 1992 sogar als „Bester Film“ für den Oscar® nominiert war.
Die Fakten: Der Herbst 2026 in Wien wird magisch
Hier erst mal das Wichtigste für euren Kalender: Die Premiere findet am 25. September 2026 statt – und zwar genau dort, wo alles begann: im Raimund Theater.
Die VBW-Intendanz unter Christian Struppeck holt uns dabei die imposante Neuinszenierung von Matt West nach Wien. Matt West ist nicht irgendwer – er ist der originale Choreograf der Broadway-Show und führt in Wien Regie. Wir bekommen also das komplette Paket: Ein spektakuläres neues Bühnenbild von Stanley A. Meyer, die ikonischen Kostüme von Ann Hould-Ward und Lichtdesign von Natasha Katz. Das komplette Original-Kreativteam, das schon am Broadway für neun Tony Awards® nominiert war, ist somit wieder vereint. Von den Kostümen bis zum Bühnenbild wird alles neu, prachtvoll und technisch auf dem allerneuesten Stand sein.

Flashback: Wien und das Biest – Eine Liebesgeschichte
Dass das Stück ins Raimund Theater kommt, ist ein riesiges, symbolisches Dankeschön an die Wiener Musical-Geschichte. Wien war nämlich schon 1995 der Hotspot der Disney-Musical-Welt. Damals feierte die deutschsprachige Erstaufführung genau hier Premiere. Dass das Stück jetzt, über 30 Jahre später, an genau diesen Ort zurückkehrt, schließt einen wunderschönen Kreis. Wien ist und bleibt einfach die Welthauptstadt der Musik.
Ein Nerd-Deep-Dive zum Stück
Ich glaube wir sind uns einig: wir alle lieben die Musik von Alan Menken und die Texte von Howard Ashman und Sir Tim Rice. Aber die Geschichte hinter der Show ist fast noch bewegender als das Märchen selbst.
1. Die originale Belle ist eine griechische Heldin
Wenn wir an die Broadway-Ur-Aufführung denken, müssen wir über Susan Egan sprechen. Sie war die allererste Belle am Broadway und prägte die Rolle wie keine andere (sie wurde sogar für den Tony nominiert!). Aber Disney-Fans kennen ihre Stimme noch woanders her: Susan Egan ist die englische Originalstimme von Megara („Meg“) in Disneys Hercules! Von der süßen Belle zur sarkastischen Meg – das zeigt erst, was für ein Talent sie ist.
Ein weiterer interessanter Fakt: Susan Egan hat 2022 bei “Hollywood in Vienna”, wo Alan Menken der Max Steiner Award von der Stadt Wien verliehen wurde, unter anderem Lieder aus “die Schöne und das Biest” gesungen. Die ganze Verleihung kann man hier auf YouTube nachschauen (sehr empfehlenswert!).

2. Howard Ashmans letztes Meisterwerk
Die Texte dieses Musicals tragen eine tiefe Melancholie. Howard Ashman, der geniale Texter, war während der Arbeit am Film bereits schwer an AIDS erkrankt. Er arbeitete oft vom Krankenbett aus. Die Zeile im Song „Kill the Beast“ – „We don’t like what we don’t understand, in fact it scares us“ – wird oft als seine persönliche Auseinandersetzung mit der Stigmatisierung seiner Krankheit gesehen. Er starb tragisch noch vor der Filmpremiere.
Wer mehr über Howard Ashman erfahren möchte, dem empfehlen wir sehr die Dokumentation “Howard” auf Disney+. Sie ist unfassbar inspirierend.
3. „Mensch wieder sein“ – Der verlorene Song
Achtet im Musical unbedingt auf den Song „Mensch wieder sein“ (Human Again). Dieser Song wurde ursprünglich für den 1991er Film geschrieben, flog aber raus, weil er die Handlung zu sehr in die Länge zog. Erst für das Musical wurde er von Alan Menken und dem Team reaktiviert und ist seitdem ein absolutes Highlight der Show, weil er den verzauberten Objekten so viel mehr Herz verleiht.

Sehen wir uns in Wien?
„Die Schöne und das Biest“ ist mehr als nur ein Musical. Ich persönlich nehme mir jedes Mal auf’s Neue Dinge mit. Die Kombination aus der einzigartigen Musik, der neuen Inszenierung und der Magie des Raimund Theaters wird der Wahnsinn. Der Cast wird zwar erst vor dem Sommer bekannt gegeben, aber ich spekuliere jetzt schon wild, wer in die großen Fußstapfen von Ethan Freeman (dem Wiener Ur-Biest) treten darf.
Der Vorverkauf läuft ab sofort. Sichert euch eure Plätze unter www.musicalvienna.at und lasst uns gemeinsam im Herbst 2026 hemmungslos weinen, wenn die erste Rose fällt.

Lange Zeit hat Astrid keinen sehnlicheren Wunsch gehabt, als einmal das Disneyland zu besuchen. Von einer beachtlichen VHS-Kassetten Sammlung, über Disney Interactive Spielen auf PC und Gameboy bis hin zu Klaviernoten vieler Songs von Alan Menken – sie ist regelrecht mit Disney aufgewachsen. Die Geschichten sind Teil ihrer Identität. Zu ihrem 18. Geburtstag hat sich endlich ihr Traum erfüllt und sie hat zum ersten Mal Disneyland Paris besucht. Und dann war es völlig um Astrid geschehen.
Seither ist sie einmal pro Jahr in Disneyland Paris. 2018 sind auch Tokyo Disneyland und DisneySea gefolgt. 2021 hat sich außerdem ein Buch mit Kurzgeschichten über ihren allerersten Aufenthalt verfasst – denn dieses Gefühl vergisst man nie.
Auf ihrer Bucket List stehen allen Disney Parks der Welt – dabei freut sie sich immer über Travel-Buddies 🙂


