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  • Zum Kinostart von „A Toy Story – Alles hört auf kein Kommando“ haben wir uns mit den deutschen Stimmen der Spielzeuge getroffen.

    Heute lest ihr das Interview mit Sonja Gerhardt. Ihr kennt sie als Schauspielerin aus der Serie „Deutschland 83“ oder den Filmen „Ku’damm 56“ und „Jack the Ripper“.
    Im vierten Toy Story Film spricht sie die Spielzeug-Polizistin und beste Freunde von Porzellinchen, Giggle McDimples. Wir haben sie in Berlin für euch getroffen und gemeinsam mit zwei weiteren Journalisten mit ihr über ihre Erlebnisse im Synchronstudio, ihre Verbindung zu ihren eigenen Spielzeugen und natürlich über ihre Disney-Lieblingsfilme gesprochen.



    Noch ehe wir in den Raum kommen, sitzt Sonja bereits am Interview-Tisch und spielt mit einem kleinen Ball.


    Sonja Gerhardt: Den durfte ich aus dem anderen Interviewraum mitnehmen. So eine Art Anti-Stressball.. Der ist toll!


    Sie haben also schon eine Schwäche für Spielzeuge? Immer noch?

    Immer noch! Naja klar, wer nicht?
    Wie heißt es so schön: Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch. (lacht)


    Auf jeden Fall! Was haben Sie denn noch so zu Hause?

    Ich habe gestern erst mein Barbie-Haus aus Kindheitstagen verschenkt. Das stand die ganze Zeit im Keller. Mein Vater hat es damals für mich gebaut mit Elektrizität und Lichtschaltern und allem Drum und Dran.


    Schweren Herzens?

    Als ich gesehen habe, wie sehr sich das Mädchen darüber gefreut hat, fiel es mir leichter, mich davon zu trennen. Und meine Barbies gingen gleich mit (lacht). Das ist natürlich schön, wenn es gleich weiter benutzt wird und man jemandem eine Freude machen kann.


    Das war ja gleich schon eine Toy Story 3 Referenz, da war es ja mit Andy und seinen Spielzeugen genauso.
    Mit Giggle sprichst du ja eine neue Figur - hast du dich denn trotzdem speziell auf den Film oder die Rolle vorbereitet?


    Ich habe mir vorab den vierten Teil in Originalsprache angesehen. Dadurch, dass die Figur ja schon existiert, hat man eine gewisse eine Vorlage. Der Regisseur hat mir im Studio beim Synchronisieren sehr geholfen und hilfreiche Tipps gegeben. Beim Schauspiel ist es ja so, dass man sehr natürlich spielt und bei meiner Synchronrolle Giggle McDimples ermutigte mich der Regisseur: „Sonja, jetzt kannst du mal ein bisschen übertreiben". Und „dann konnte ich halt mal so sprechen“ (in tiefer, verrückter Stimmlage). Das ist dann noch mal 'ne ganz andere Nummer und macht richtig viel Spaß, muss ich sagen. (lacht)




    Weil Giggle ja auch eine relativ laute Figur ist, obwohl sie ja gerade mal „so“ groß ist (zeigt zwischen Daumen und Zeigefinger ihre Größe).

    Ja, „so“ groß ist sie (zeigt es auch mit ihren Fingern). Klein aber oho!


    Ist man als Synchronsprecher noch mehr von der Regie abhängig als beim normalen Schauspiel?

    (überlegt) Das ist schwer zu sagen Ob im Film oder jetzt beim Synchron, Regisseure nehmen eine gewisse Außensicht ein und unterstützen uns Künstler in der Gestaltung der Charaktere.


    Mal ehrlich: Hattest du als Kind geglaubt, dass Spielzeug sobald man aus dem Zimmer geht lebendig wird?

    Na, nachdem ich als Kind den ersten Teil von Toy Story gesehen habe, auf jeden Fall (lacht). Ja ja, da war ich sechs Jahre alt, das kam schon vor. Da ist man aus seinem Kinderzimmer rausgegangen und dachte sich „Was machen die wohl jetzt?" (lacht)


    Da hat man dann auch versucht, das Spielzeug auszutricksen?

    Ja klar, dann geht man irgendwann wieder ins Zimmer und denkt sich „Na, du warst aber vorhin ganz woanders!“ (lacht) „Ich hab dich doch dorthin gesetzt, warum liegst du jetzt da?“ Das wäre doch eine schöne Vorstellung, wenn das eigene Spielzeug lebendig werden würde. Dann hätte man die beste Freundin immer dabei. Packst sie in die Tasche. Holst sie raus und kannst jederzeit mit ihr sprechen.


    Aber jetzt ist ja das Handy unser bester Freund.

    Ja in der heutigen digitalen Zeit definitiv!


    Ist das bei dir auch so?

    Das Handy? Neeeee. Bin da nie dran. Was ist das? (lacht)


    Gibt's ein Spielzeug aus deiner Kindheit, das du bis heute aufgehoben hast?

    Die Barbie, die ich gestern verschenkt habe. Jetzt ist die Kindheit zu Ende. Aber dafür hab' ich jetzt ja einen neuen Ball! (lacht)
    Und, Giggle McDimples habe ich als Figur zu Hause! „So“ klein.




    War es denn für dich auch eine Ehre, in einem Toy Story Film mitsprechen zu können? Unsere Generation ist ja eben mit diesen Filmen aufgewachsen. Was ist das für ein Gefühl, wenn man plötzlich in so einem Film mitsprechen darf und ein Teil davon wird?

    Das ist... total cool! Wirklich, es ist so cool! Denn ich bin damit aufgewachsen. König der Löwen, Aladdin, Mulan und und und und. Ja, ich bin mit diesen Disney-Filmen aufgewachsen, die gehören einfach zu meiner Kindheit. Genauso wie Toy Story. Und natürlich ist es dann toll, wenn man dieses Angebot bekommt, ‘ne Figur zu sprechen in ‘nem Disney-Film Ich meine, es prägt ja auch die Kinder, die nächste Generation. Diese Filme haben mich geprägt und es ist schön, jetzt irgendwie ein Teil davon sein zu dürfen und etwas weitergeben zu können.


    Was war damals dein Lieblingsfilm und deine Lieblingsfigur?

    Gute Frage. Weil es ja so viele waren... Mulan fand ich toll.


    Da kommt ja auch nächstes Jahr der Live Action Film. Vielleicht ist ja wieder eine Rolle dabei, wer weiß?

    Es kommen ja jetzt sehr viele raus. Aladdin habe ich schon gesehen, König der Löwen kommt ja noch, Dumbo habe ich leider verpasst, das ist total an mir vorbei gegangen. Was kommt denn noch? Ah! Arielle. Ich bin gespannt, was sie daraus machen.


    Michi [Michael Beck] hat uns eben erzählt, er wäre beinah ein anderes Spielzeug in dem Film geworden. Wenn du es dir frei hättest auswählen können, wer wärst du dann geworden?

    Giggle McDimples... (lacht)


    Gibt es denn da Parallelen zwischen euch?

    Mir sind Ehrlichkeit und Loyalität auch sehr wichtig. Aber ich bin nicht ganz so klein wie sie! (lacht)


    Hat dich das mal gestört?

    Was, dass ich klein bin? Nein, überhaupt nicht (zufrieden).




    Okay, Mulan mal ausgenommen. Eher so die Disney-Tierfilme also Dschungelbuch, König der Löwen oder die Prinzessinnen? Wenn du dich entscheiden müsstest.

    Ooooh. Da möchte und kann ich mich nicht festlegen...


    Wenn noch mal etwas kommen sollte von Giggle - Serie, Shorts,... Wärst du dann wieder mit dabei?

    (Ironisch) Niemals!
    Ne, na klar! Ich wäre definitiv wieder dabei.


    Vielen Dank für das spaßige Interview und die spannenden Eindrücke!


    „A Toy Story - Alles hört auf kein Kommando“ startet am 15. August 2019 in den deutschen Kinos!


    In den nächsten Wochen lest ihr an dieser Stelle auch unsere Interviews mit Michael „Bully“ Herbig (Woody) und Michi Beck (Duke Caboom).



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