Na, habt ihr auch schon darauf gewartet? Es fühlt sich fast schon wie eine neue, liebgewonnene Tradition an: Die Blätter fallen, die Tage werden kürzer und wir alle fragen uns, welchen Weihnachts-Kurzfilm uns Disney dieses Jahr beschert!
Und jetzt ist es endlich soweit: Die Weihnachtszeit beginnt offiziell, denn Disney hat den brandneuen Kurzfilm „Bestes Weihnachten Ever“ veröffentlicht! Er ist ab sofort auf Disney+ und auch online verfügbar. Regie führte niemand Geringeres als Oscar®-Preisträger Taika Waititi , der für Disney ja schon Schwergewichte wie „Thor: Ragnarok“ oder „Jojo Rabbit“ gestemmt hat.
Und haltet euch fest, hier ist unser erster Fun Fact für euch: Taika scheint diese neue Tradition genauso zu lieben wie wir! Er sagte im Interview, er wäre glücklich, wenn das sein einziger Job wäre! Er liebt es, diese emotionalen, fantastischen Geschichten im Kurzformat zu erzählen – für ihn ist es, als würde er einen Disney-Film machen, „aber ohne fünf Jahre Arbeit investieren zu müssen“. Ich denke, er würde gerne nächstes Jahr wieder für den Weihnachtsspot verantwortlich sein!
Worum geht’s in Disneys Weihnachtsspot 2025
Im Mittelpunkt steht ein kleines Mädchen und ihre fantasievolle Zeichnung, die sie „Doodle“ nennt. Die Magie beginnt, als der Weihnachtsmann diese Zeichnung fälschlicherweise für einen Wunschzettel hält und Doodle plötzlich an Weihnachten zum Leben erwacht.
Was folgt, ist eine liebevolle Geschichte über die besondere Freundschaft zwischen dem Mädchen und dieser lebendig gewordenen Fantasie-Figur. Es geht um die Kraft der Fantasie und endet mit dem wunderschönen Aufruf: „Freude schenken, die bleibt“.
Für die deutsche Fassung konnte man übrigens den beliebten Moderator Daniel Boschmann als Stimme für Doodle gewinnen, was ich eine super charmante Besetzung finde!
Das Taika Waititi Weihnachts-Universum
Falls euch der Stil bekannt vorkommt: Ja, Taika Waititi ist zurück! Er hat bereits letztes Jahr den Emmy®-nominierten Kurzfilm „Der Junge und der Oktopus“ für Disney inszeniert. Er scheint seine Nische gefunden zu haben.
Im Interview schwärmt er davon, wie sehr er das Kurzfilm-Format liebt. Er sagt, es sei eine „echte Fähigkeit“, eine zufriedenstellende Geschichte in dieser Kürze zu erzählen – es sei poetischer als ein Werbespot. Er liebt es, die klassischen Disney-Themen wie Freundschaft und das Entdecken der Welt aus der Perspektive eines Kindes zu erzählen. Und genau das macht für ihn eine „echte Disney Geschichte“ aus.

Der wahre Star: Doodle (und 500 Entwürfe)
Kommen wir zum Herzstück des Films: Doodle. Ihr werdet euch sofort in dieses Wesen verlieben. Aber der Weg dorthin war unglaublich komplex!
- Fun Fact 1: Taika Waititi verriet, dass es vielleicht 500 verschiedene Entwürfe für Doodle gab. Die größte Herausforderung war laut ihm: „Man wollte, dass es sich so anfühlt, als hätte es ein Kind gemacht, aber es würde Monate dauern, bis Erwachsene es fertiggestellt haben!“
- Fun Fact 2: Achtet mal genau auf Doodles Design. Ihm fehlt etwas Entscheidendes: Er hat keinen Mund! Das war eine riesige Hürde für die Animator:innen, denn wie soll eine Figur ohne Mund Emotionen vermitteln? (Spoiler: Sie haben es witzig gelöst!)
- Fun Fact 3 (für die Parks-Fans!): Haltet bis zum Ende durch! Der Kurzfilm endet an einem meiner absoluten Lieblingsorte: Auf den Mad Hatter’s Tea Cups in Disneyland Paris! Taika meint, sie hätten sich dafür entschieden, weil es einfach so ein klassisches Disney-Ride ist, das jeder kennt und liebt.
Ein Liebesbrief an Toy Story?
Wenn ihr beim Anschauen sofort an Toy Story denken müsst, liegt ihr goldrichtig. Der Film ist gespickt mit Anspielungen. Nicht nur, dass es ein neues Arrangement des Klassikers „You’ve Got a Friend in Me“ (Du hast ‘n Freund in mir) zu hören gibt, auch die Handlung selbst (ein lebendig gewordenes „Spielzeug“) ist eine klare Hommage.
Taika gab zu, dass sie anfangs zu viele Easter Eggs eingebaut hatten: „Das Zimmer des Kindes sah aus, als würde ihr ein Disney Store gehören!“ Sie mussten es wieder etwas reduzieren. Haltet aber die Augen offen: Im Park soll es einen Eiswagen mit Luftballons geben, der eine Anspielung auf Oben (Up) ist.
„Bestes Weihnachten Ever“ ist nicht einfach nur ein süßer Werbespot für die Feiertage. Es ist eine meisterhafte Erzählung im Kurzformat und eine Rückbesinnung auf das, was Disney ausmacht: Freundschaft, Familie und Fantasie, die Generationen verbindet.
Also, macht es euch gemütlich, schnappt euch eine heiße Schokolade oder einen Tee und streamt Disneys Weihnachtsspot 2025 „Bestes Weihnachten Ever“! Der Kurzfilm ist jetzt auf Disney+ und Online verfügbar.
Schreibt uns unbedingt in die Kommentare, wie er euch gefallen hat und welche Easter Eggs ihr vielleicht noch gefunden habt!

Lange Zeit hat Astrid keinen sehnlicheren Wunsch gehabt, als einmal das Disneyland zu besuchen. Von einer beachtlichen VHS-Kassetten Sammlung, über Disney Interactive Spielen auf PC und Gameboy bis hin zu Klaviernoten vieler Songs von Alan Menken – sie ist regelrecht mit Disney aufgewachsen. Die Geschichten sind Teil ihrer Identität. Zu ihrem 18. Geburtstag hat sich endlich ihr Traum erfüllt und sie hat zum ersten Mal Disneyland Paris besucht. Und dann war es völlig um Astrid geschehen.
Seither ist sie einmal pro Jahr in Disneyland Paris. 2018 sind auch Tokyo Disneyland und DisneySea gefolgt. 2021 hat sich außerdem ein Buch mit Kurzgeschichten über ihren allerersten Aufenthalt verfasst – denn dieses Gefühl vergisst man nie.
Auf ihrer Bucket List stehen allen Disney Parks der Welt – dabei freut sie sich immer über Travel-Buddies 🙂


