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  • 6 Jahre lang mussten "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" Fans auf eine Fortsetzung warten. Nun hat das Warten endlich ein Ende. Wir bekommen ein neues Abenteuer rund um Elsa, Anna, Olaf, Kristoff und Sven. Erfahrt alles Wissenswerte vor einem Kinobesuch in meiner Review zu Die Eiskönigin II.
    Ich hatte vorab schon die große Ehre, Die Eiskönigin II im Rahmen einer Pressevorführung im Originalton sehen zu dürfen. Nun schildere ich euch meine Eindrücke zum Film. Es folgt eine Review mit klitzekleinen Spoilern. Ihr seid vorgewarnt!



    Handlung:
    Eigentlich scheint alles perfekt im Königreich von Arendelle. Doch Elsa wird von einer Stimme gerufen. Etwas schreit nach ihr. Die Lösung scheint im verzauberten Wald zu liegen, von dem schon Anna und Elsa's Eltern ihnen im Kindesalter erzählt haben. Niemand war mehr in der Lage den verzauberten Wald zu betreten oder zu verlassen, seitdem Arendelle und das dort sesshafte Volk in einem Konflikt geraten sind. Eines Nachts wird Arendelle von den vier Elementen - Feuer, Wasser, Luft und Erde - heimgesucht, und die Bevölkerung muss evakuiert werden. Aufgrund dieses Vorfalls entscheidet sich Elsa den magischen Wald aufzusuchen und die Stimme, die nach ihr ruft, zu suchen. Anna, Olaf, Kristoff und Sven folgen ihr. Daraufhin beginnt eine Reise in die Vergangenheit der zwei Schwestern und deren Eltern. Wir erfahren viele neue interessante Details, die teilweise überraschen. Der Film ist deutlich düsterer als sein Vorgänger. Wir begleiten die Charaktere auf einer epischen Reise, die sich mit der Vergangenheit auseinandersetzt und gleichzeitig die Gegenwart beeinflusst. Alle Charaktere setzen sich offen Gefahren und Risiken aus, die im ersten Film noch nicht denkbar gewesen wären. Alle sind erwachsender geworden und übernehmen mehr Verantwortung.

    Musik:
    Zur deutschen Musik kann ich leider nichts berichten, da ich den Film im Original Ton gesehen habe. Daher gehe ich nur auf die englische Musik ein. Der Soundtrack ist das Herz des Films. Jeder unserer Hauptcharaktere bekommt in diesem Film ein musikalisches Solo und wir bekommen von allen eine schöne Gruppennummer. Sogar die Mutter der zwei Schwestern singt diesmal. Die Musik ist wieder sehr eingängig, jeder hat einen Moment, bei dem er strahlen kann. Wir werden mit Stücken wie „Into The Unknown“, „The Next Right Thing” "Some Things Never Change" oder “Lost In The Woods”, die in Disney Manier Broadway typisch sind und Oscar Potential haben, beglückt. Elsa's "Into The Unkown" soll wohl die Antwort auf "Let It Go" sein. Im Deutschen nennt sich das Lied "Wo noch niemand war", weiter unten könnt ihr einen kleinen Vorgeschmack vom Lied bekommen. Die deutsche Pop Version des Songs wird von Mark Forster gesungen. Dabei ist das Lied definitiv keine simple Kopie des Vorgänger, aber hat durchaus das Potential ein Disney Klassiker zu werden. Mit "The Next Right Thing" bekommt Anna zum ersten Mal ihr eigenes Solo und wechselt von dramatisch/traurig zu einem epischen Power Song, in dem sie zeigt, was alles in ihr steckt. Olafs "When I'm Older" erinnert dagegen sehr an den Vorgänger "In Summer". "Some Things Never Change" kombiniert die Stimmen von Anna, Elsa, Olaf, Kristoff und Sven. Es zeigt, wie schön diese Stimmen miteinander harmonieren und übermittelt eine positive Botschaft, bei dem einem Warm ums Herz wird. Derzeit mein Favorit. Besonders witzig stellt sich das erste (längere) Solo von Kristoff mit "Lost In The Woods" dar. Auf jeden Fall eine originelle Darbietung, die wir so im Frozen Universum noch nicht hatten und eine sehr schöne Szene darstellte. Den Soundtrack haben wir bestimmt nicht zum letzten Mal gehört.



    Visualisierung:
    Vor allem grafisch überzeugt der Film. Uns werden tolle Bilder präsentiert. Es gibt ganze Szenen, die ein grafisches Feuerwerk darstellen und mit den Effekten nur so umher spielt. Bei Elsa's "Show Yourself" Szene sieht man das deutlich. Wenn sie uns ihre offenen Haare präsentiert, mit einem magischen Pferd über das Meer reitet, ihre Eiskünste in Form eines Parcours zur Schau stellt und buchstäblich eine Einblick in die Vergangenheit bekommt, funkeln die Augen des Zuschauers nur noch. Der verzauberte Wald gibt uns auch diese tollen Bilder, oder wenn wir die vier Elemente im Einsatz sehen. Viele, schöne und neue Kostüme und Looks werden uns präsentiert. Die neuen Kleider von Elsa und Anna sind wunderschön. Olaf kommt dieses Mal einen Dauerfrost verpasst und braucht sein persönliches Schneegestöber nicht mehr. Der herbstliche Look des Films wirkt vielleicht erstmal befremdlich, da im ersten Film viel mit Eis hantiert wurde, passt dann aber doch gut in den Film und wirkt visuell schön.

    Entwicklung der Charaktere:
    Wie weiter oben schon erwähnt, sind alle etwas erwachsender geworden und haben sich weiterentwickelt. Vor allem Anna und Elsa steht das ins Gesicht geschrieben. Sie sind bereit für ihr Volk Gefahren auf sich zu nehmen, Verantwortung zu übernehmen und Risiken einzugehen. Kristoff versucht Anna diese eine Frage zu stellen. Selbst Olaf philosophiert schon über das Leben und denkt, dass wenn er älter ist, alle Antworten fürs Leben hat. Noch einmal mehr als im ersten Teil, wird die schwesterliche Liebe um Anna und Elsa aufgezeigt. Sie sind ein Team, eine Familie, zwei beste Freunde. Man merkt, wie sich beide gegenseitig brauchen und niemals den anderen im Stich lassen. In dieser Fortsetzung hat jeder Character eine Mission, eine Bestimmung, einen Antrieb. Der Film beschäftigt sich mehr mit seinem Vorgänger. Offene Fragen werden geschlossen und wir bekommen einen neuen Blickwinkel auf verschiedene Themen. Wir bekommen neuen Gesichter zu sehen, die frischen Wind in das Franchise geben, doch der Fokus liegt immer noch deutlich auf Elsa, Anna, Olaf, Kristoff und Sven.




    Wissenswertes:
    Auffällig viele Referenzen zum ersten Teil sind vorhanden, die allermeist witzig erscheinen. Jede tragende Figur vom Vorgänger erscheint in irgendeiner Weise in diesem Film. Und Disney hat es sich natürlich nicht nehmen lassen einige Easter Eggs in den Film einzubauen. Also während dem Film immer aufmerksam bleiben. Und wie bei mittlerweile bei jedem Disney Film: Bleibt bis nach dem Abspann sitzen, wenn ihr eine süße Zusatzszene sehen wollt.

    Fazit:
    Ich muss zugeben, dass ich seit der Ankündigung spannend auf den Film gewartet habe. Daher hatte ich auch hohe Erwartungen und natürlich auch noch den ersten Film vor Augen. Dennoch die Macher haben sich bei dem Werk wirklich Mühe gegeben, um seinen Vorgänger gebührend zu werden: Grafisch faszinierend, eingängige Songs, Charakter Entwicklung und eine Story, die auf dessen Vorgänger aufbaut. Die Eiskönigin II ist ein guter Film - keine Frage –. Im direkten Vergleich wirkt die erste Film "Die Eiskönigin - Völlig Unverfroren" jedoch besser. Vielleicht liegt das aber auch am Kultfaktor, den der Filme immer noch in sich hat. Mit 103 Minuten Laufzeit ist es einer der längsten Walt Disney Studios Animation Filme aller Zeit. Und doch zieht sich der Film etwas am Anfang und das Ende ist ein bisschen zu schnell erklärt. Manchmal war mir die Richtung des Films nicht komplett klar. Wenn Elsa, Anna, Olaf und Kristoff zum Beispiel Scharade spielen ist das lustig, aber dann hat sich bei mir doch die Frage gestellt, ob wir in einem Eiskönigin Kurzfilm oder dem abendfüllenden Animationsfilm sitzen. Für mich fehlt im Film so kein kleiner Funken. Dennoch erweißt sich der Film als gute Fortsetzung und es gibt es so manche Überraschung. Also auf ins Kino, macht euch selbst ein Bild vom Film. Es lohnt sich allemals!
    Bilder
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