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  • Wir haben einige Fakten über den neuesten Star Wars Film gesammelt, von denen ihr ganz bestimmt noch nicht alle kanntet!


    Wusstet ihr schon, dass sage und schreibe 15 Kilometer Kabel, 30.000 LED-Lichter, einer Unzahl von Plastikteilen, Einstiegsluken, Ablaufschächten sowie allem Erdenklichen von Waschmaschinen-Teilen über Korkenzieher-Mechanismen bis hin zu Rattenfallen verwendet wurden um das Set zu STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT so detailreich wie möglich zu bauen? Oder, dass ein zehnköpfiges Team 22 Wochen an der Fertigung der fünf Chewbacca-Anzüge arbeitete, da eine Person für das Gestalten eines Anzugs über ein Jahr gebraucht hätte – und das ohne den Kopf?

    Auch die Auferstehung des Millennium Falken stellte eine der aufregendsten Herausforderungen für Regisseur J.J. Abrams und das Kreativteam von Star Wars dar. Es war das einzige Set, das aus der Zeit der Originalfilme nachgebaut wurde und musste natürlich authentisch und in jeder Einzelheit akkurat sein. J.J. Abrams wusste schließlich, dass die Kulisse von jedem Fan rund um den Globus genauestens inspiziert werden würde. Also baute man jedes Element, jedes Teil des Falken akribisch nach und setzte möglichst sogar Originalmaterialien wie Blisterfolie ein, die man um die originalen Sicherheitsgurte wickelte.

    Regisseur und Star Wars Fan J.J. Abrams wollte das Gefühl der Originalfilme erneut heraufbeschwören und entschied sich deshalb dazu, Filmtechniken aus den 1970er und 1980er Jahren einzusetzen, echte Kulissen und Fahrzeuge zu bauen, existierende Drehorte zu finden und bewegliche, dreidimensionale Kreaturen zu bauen. Das erforderte die Wiederbelebung alter Techniken wie dem „Kit Bashing“ aber auch ein hochmotiviertes Team, das selbst den harten Bedingungen in Abu Dhabi bei über 50°C Außentemperatur trotzte.

    Weitere Film-Fakten:
    • Am 27. Mai 1977 startete George Lucas’ Star Wars: Eine neue Hoffnung in den US-Kinos. Niemand konnte damals ahnen, welchen Einfluss die fantasievolle Weltraumoper nicht nur auf das damalige Publikum, sondern auch auf die folgenden Generationen ausüben würde. So sicherte sich der Film zehn Oscar-Nominierungen, läutete die Geburtsstunde der gesamten Filmeffekt-Branche ein und veränderte die Zukunft des Filmemachens und der Filmemacher. Mit Star Wars: Das Erwachen der Macht hat nun ein neues Kapitel der legendären Saga begonnen.
    • Han Solo, Prinzessin Leia, Luke Skywalker, Chewbacca, C-3PO und R2-D2 zählen heute zu den bekanntesten und beliebtesten Figuren der Filmgeschichte. In Star Wars: Das Erwachen der Macht kehren sie zurück, um eine neue Generation von Star Wars Fans zu begeistern.
    • John Boyega spielt Finn, der während des Großteils der Handlung eine Lederjacke trägt. Die Kostümabteilung fertigte zehn Exemplare der Jacke an, die im Laufe von Finns abenteuerlicher Reise immer mehr gealtert und abgenutzt wirken musste. So malte man mit Acrylfarbe rote Flecken auf die Jacke und wischte sie anschließend wieder ab, damit die Farbe tief eindrang und dem Leder Authentizität und Charakter verlieh. Anschließend wusch man die Jacke mehrere Male, trug Öle auf und wischte auch diese wieder ab. Zum Schluss kam eine Schicht Permanent-„Staub” dazu, um den Look zu vollenden.
    • Für die Sturmtruppen ließen die Filmemacher Kostüme für 80 Sturmtruppler, 20 Schneetruppler und fünf Flammentruppler anfertigen.
    • Am Höhepunkt der Arbeiten beschäftigte die Kostümabteilung 110 Leute, die unermüdlich an der Anfertigung der Outfits für alle Beteiligten, von den Sturmtruppen über die Imperialen Offiziere bis zu den Dorfbewohnern und den 700 Statisten arbeiteten.
    • Die Filmemacher rekrutierten auch Mitglieder der 501st Legion für ihre Sturmtruppen. Die 501st Legion ist ein Kostümverein von Star Wars Fans, die in den gesamten USA und 59 weiteren Ländern, darunter auch Deutschland, Stützpunkte unterhält. Oft sind die 501st-Mitglieder auf Promotion-Events für alle erdenklichen Gelegenheiten im Zusammenhang mit Star Wars aktiv und setzen ihren „Ruhm“ auch während des Jahres auf zahlreichen Wohltätigkeitsveranstaltungen ein.
    • Harrison Fords Beziehung mit Regisseur J.J. Abrams reicht schon 25 Jahre zurück, als der junge J.J. Abrams das Drehbuch zu In Sachen Henry schrieb, in dem Ford und Annette Bening in den Hauptrollen überzeugten.
    • Carrie Fishers Tochter Billie Lourd versieht in der Rebellenbasis ihren Dienst – und zwar nicht nur unter der Führung von Fisher, sondern im wahren Geiste der großen Star Wars Familie: Auch J.J. Abrams’ Vater und Schwiegervater absolvieren Cameo-Auftritte! Abrams lud auch Oscar Isaacs Star Wars begeisterten Onkel, der den Dreh besuchte, zu einer Statistenrolle in der Dorfszene ein.
    • Anthony Daniels, der erneut die Rolle des C-3PO übernimmt, darf sich einer ganz besonderen Leistung rühmen: Als einziger Darsteller war er an allen sieben Star Wars Filmen beteiligt!
    • Die Kostümabteilung setzte modernste Fertigungstechniken ein, um Anthony Daniels’ neues C-3PO Kostüm so bequem wie möglich zu machen. Das Original war Großteils aus Fiberglas und Aluminium gefertigt, doch die neue Version besteht aus Karbonfaser und Nylon. Nun wiegt der Anzug nur noch etwa ein Viertel des Originals und Daniels benötigt gerade einmal acht Minuten zum An- und Ausziehen.
    • Die Wiedererweckung Chewbaccas gestaltete sich als größere Herausforderung, da Stuart Freeborn, der Erfinder der bemerkenswerten Kreatur, nur wenige Monate vor Produktionsbeginn verstarb und viel von seinem Wissen mit ihm verloren ging. Der Effekte-Supervisor für die Lebewesen, Neal Scanlan, und sein Team verbrachten Stunden beim Durchkämmen der Lucasfilm-Archive und Filmaufnahmen, um jeden Faden und jedes Haar originalgetreu nachbilden zu können.
    • Zusammengenommen arbeitete ein zehnköpfiges Team 22 Wochen an der Fertigung der fünf Chewbacca-Anzüge. Eine Person hätte für das Gestalten eines Anzugs über ein Jahr gebraucht – und das ohne den Kopf! Alleine die Halspartie erforderte einen Monat Knüpfarbeit, anschließend folgten zwei weitere Arbeitswochen, in denen man das Gesicht aus den Bauchhaaren von Yaks und etwas Mohair herstellte.
    • Der entzückende Droide BB-8 gibt in Star Wars: Das Erwachen der Macht sein Debüt. In den meisten Szenen ist BB-8 eine reale Marionette, die nicht nur gut aussieht, sondern den Schauspielern auch einen echten Counterpart zum Interagieren gibt.
    • Insgesamt fertigten die Puppenbauer sieben BB-8 Droiden, darunter eine Stuntversion und eine Bowlingkugel-Variante für den Fall, dass ein wildgewordener BB-8 durch das Bild flitzen sollte. Darüber hinaus gab es einen ganz leichten BB-8, der von den Darstellern getragen werden konnte, sowie natürlich die ferngesteuerte Variante, die den Großteil der Zeit zu sehen ist und von Brian Herring und Dave Chapman navigiert wurde.
    • Es gibt nicht nur ein Wiedersehen mit R2-D2, sondern es taucht auch eine andere Version von ihm auf – aus ganz bestimmten Gründen: Der Droide namens R2-KT wurde nach dem kleinen Mädchen benannt, für das er gebaut wurde, und das verstorben war. Beim genauen Hinsehen kann man dieses ganz besondere rosafarbene Exemplar vor der Basis der Widerständler entdecken.
    • Regisseur und Star Wars Fan J.J. Abrams wollte das Gefühl der Originalfilme erneut heraufbeschwören und entschied sich deshalb dazu, Filmtechniken aus den 1970er und 1980er Jahren einzusetzen, echte Kulissen und Fahrzeuge zu bauen, existierende Drehorte zu finden und bewegliche, dreidimensionale Kreaturen zu bauen. Dieser Prozess begann mit vielen Arbeitsstunden in den Lucasfilm-Archiven, wo man Zeichnungen und Skizzen der Original-Designer und Künstler von Star Wars wie Ralph McQuarrie, Norman Reynolds, Joe Johnston und John Barry studierte.
    • Neben der Entscheidung, 85 Sets zu bauen und Green Screen nur sparsam einzusetzen, griffen die Filmemacher auch auf traditionelle Herstellungstechniken für Requisiten zurück. In den 1970er Jahren nutzten viele Requisiteure und Ausstatter eine Methode namens „Kit Bashing”: Zuerst werden Skizzen angefertigt, woraufhin die Modellbauer anschließend haufenweise Modellbau-Plastiksätze von Panzern und Kriegsschiffen auseinandernehmen, um die Modelle damit auszustatten. Also heuerte man Modellbauer an und belebte die lange vergessene Tradition des Kit Bashings neu.
    • Man blieb nicht nur der von Lucas erschaffenen Welt und der Arbeitsweise treu, sondern Regisseur J.J. Abrams und sein Chefkameramann Dan Mindel drehten das Rad der Zeit zurück, indem sie die damals üblichen Kameralinsen und Techniken verwendeten und auf Filmmaterial drehten. Auf Film gedrehtes Material sieht gänzlich anders aus als Digitalaufnahmen, da das Material von Szene zu Szene in Körnigkeit und Stimmung variiert.
    • Um diesen Retro-Look zu erzielen, arbeitete Chefkameramann Dan Mindel eng mit Panavision am Design neuer Linsen, um das Gefühl eines vor langer Zeit geschossenen Films zu kreieren. Er ließ die Kameras schwarz ansprühen und zu Ehren des Anlasses auch beschriften: Eine war der Todesstern, die andere der Millennium Falke. Doch er und Regisseur J.J. Abrams scheuten natürlich auch vor neuester Technologie nicht zurück. Sie verbanden traditionelle Filmtechniken mit dem Besten, was der heutige Fortschritt zu bieten hat, kombinierten visuelle Effekte von Industrial Light & Magic mit Motion Capture und nutzten die IMAX-Technologie insbesondere bei den Wüstenaufnahmen.
    • Kreaturen-Designer Neal Scanlan und sein Team erschufen über 100 erstaunliche Wesen für den Film.
    • Die Auferstehung des Millennium Falken stellte eine der aufregendsten Herausforderungen für Regisseur J.J. Abrams und das Kreativteam von Star Wars dar. Es war das einzige Set, das aus der Zeit der Originalfilme nachgebaut wurde und musste natürlich authentisch und in jeder Einzelheit akkurat sein. J.J. Abrams wusste schließlich, dass die Kulisse von jedem Fan rund um den Globus genauestens inspiziert werden würde. Also baute man jedes Element, jedes Teil des Falken akribisch nach und setzte möglichst sogar Originalmaterialien wie Blisterfolie ein, die man um die originalen Sicherheitsgurte wickelte.
    • Der neue TIE-Jäger ist 5,80 m breit und 8 m hoch. Das Heck des Fahrzeugs ist komplett neu und besitzt nun ein schräges Fenster auf halber Höhe. Auch die Geschütze wurden erneuert.
    • Die X-Flügler vereinen alte und neue Technologien. Sie enthalten Elemente aus dem 3D-Drucker ebenso wie Teile, die genauso entstanden sind wie 1976, nämlich aus Plastikrohren, Schläuchen und Flugzeugmaterialien, zerlegt, angemalt und neu zusammengestückelt. Selbst ein Plastikteil zur Rattenabwehr in Abwassersystemen wurde auf der Unterseite des X-Flüglers verbaut und für den richtigen technischen Look silbern lackiert.
    • Der Hangar des Sternenzerstörers ist eine riesige Kulisse mit 38 m Höhe, die aus 50 Konzeptzeichnungen innerhalb von zehn Monaten entworfen und gebaut wurde. Das Set umfasst auch eine geräumige Dockbucht für die TIE-Jäger, wo sie übereinander auf ihren Einsatz im Einzelkampf gegen ihre Feinde warten.
    • Das Innere von Maz’ Burg mag manchen Hardcore-Fans bekannt vorkommen. Natürlich strahlt sie ein traditionelles Burg-Feeling aus, besitzt aber zweifellos eine unvergleichliche Star Wars Handschrift. Schließlich hatten die Filmemacher sich Ralph McQuarries Arbeiten genau angesehen, um ein eindeutig von ihm inspiriertes Set zu bauen.
    • Bei vielen Star Wars Fans dürfte auch das Dorf Jakku vage Erinnerungen an Tatooine hervorrufen, wo wir vor vielen Jahren den jungen Luke Skywalker kennenlernen durften. Doch während die anderen Wüstenaufnahmen für Star Wars: Das Erwachen der Macht in den Dünen von Abu Dhabi entstanden, entschieden sich die Filmemacher aus praktischen Gründen dazu, Jakku in einer Halle der Pinewood Studios zu errichten. Das Set musste natürlich den Außenaufnahmen von Abu Dhabi entsprechen, weshalb man 1.200 Tonnen Sand zum Set transportieren ließ.
    • Die Lichtschwerter von Star Wars: Das Erwachen der Macht wurden speziell angefertigt, um tatsächlich zu leuchten, anstatt digital animiert zu werden. Die Gestalter ließen sich zwei Varianten einfallen: Die Helden-Ausgabe und die Stunt-Version. Letztere leuchtet mit 3.000 LEDs, in die Helden-Version sind etwa 9.000 LEDs eingebaut.
    • Zusammengerechnet setzten sich die Sets zu Star Wars: Das Erwachen der Macht aus etwa 15 Kilometern Kabeln, 30.000 LED-Lichtern, einer Unzahl von Plastikteilen, Einstiegsluken, Ablaufschächten sowie allem Erdenklichen von Waschmaschinen-Teilen über Korkenzieher-Mechanismen bis hin zu Rattenfallen zusammen.
    • Die Außendrehs in Abu Dhabi gestalteten sich anspruchsvoll. Allein die Logistik, um die Kulissen, Requisiten, Kostüme und die Crew selbst an Ort und Stelle zu bekommen, war eine der schwierigsten Aufgaben des gesamten Films. Die meisten Kulissen wurden in England gebaut und anschließend zusammen mit den Requisiten und der anderen Ausstattung in 17 Frachtcontainern auf die achtwöchige Reise nach Abu Dhabi geschickt. Weitere zwölf Wochen erforderte der Aufbau durch die Crew, die sich aus Arbeitern aus Mumbai und Abu Dhabi zusammensetzte. Vor Ort überwachten 14 Spezialisten aus der englischen Star Wars Gestaltungs- und Konstruktionsabteilung die Arbeiten.
    • In Abu Dhabi klettern die Temperaturen regelmäßig auf über 50°C. Daher hatte die Sicherheit und der Schutz der etwa 800 Personen umfassenden Darsteller- und Filmcrew oberste Prämisse – nicht zuletzt, da etwa 40 von ihnen für ihre Rollen enorme Kostüme tragen mussten. Jede „Kreatur” hatte ihren eigenen Assistenten, der stets Wasser und Ventilatoren bei sich trug. Am Set gab es gekühlte Bereiche und Trucks, speziell für die Statisten und Darsteller mit den schweren Kostümen und Prothesen. Man hatte für reichlich Vorrat gesorgt, so dass die Crewmitglieder je etwa 26 Liter Wasser pro Tag zur Verfügung hatten.
    • Auch die Dreharbeiten auf Skellig Michael, einer der beiden winzigen Skellig Islands elf Kilometer vor der Küste von County Kerry im Süden Irlands, erforderten sorgfältige Planung. Man erreicht die Insel nur mit kleinen Booten oder per Helikopter. Auf der Insel sind 600 kleine Treppen ohne Geländer in den steilen Felsen geschlagen. Sie führen zu einem von Mönchen im sechsten Jahrhundert erbauten Tempel, der zum UNESCO Welterbe zählt.
    • Die idyllische Baumlandschaft von Puzzlewood im englischen Gloucestershire, ein uralter Wald aus präromanischer Zeit, diente als perfekte Location für den üppigen Forst rund um das Schloss von Maz. Puzzlewood ist ein natürlich entstandenes, etwa 5,5 Hektar großes Waldgebiet auf mineral- und erzhaltigem Kalkboden mit zahlreichen Hügeln und Senken. Über die Jahrhunderte wuchs das Gebiet mit Eiben zu. Die natürlichen Kalk- und Wurzelformationen der Bäume, die sich auf der Suche nach Mineralien tief in den Boden erstrecken, machen die Landschaft einzigartig im Vereinten Königreich.
    Bilder
    • starwars.jpg

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    Quellen
      • The Walt Disney Company Germany

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